© Feuerwehr Erkrath

Am gestrigen Tage (30.04.24) wurde die Feuerwehr Erkrath um 11:25 Uhr aufgrund einer unklaren Rauchentwicklung zur Metzkausener Straße im Stadtteil Alt-Erkrath alarmiert. Ein Einsatzführungsdienst, der sich in der Nähe befand, wurde zur Erkundung der Lage entsandt.

Die Leitstelle erhielt in schneller Folge mehrere Notrufe über eine Rauchentwicklung in der Mettmanner Straße. Der ersteintreffende Führungsdienst bestätigte die Meldungen und erhöhte die Alarmstufe auf Waldbrand, was die Alarmierung aller drei Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr Erkrath nach sich zog.

Nach einer gründlichen Erkundung stellte sich heraus, dass der Brand aus einem Triebwagen der S28 Düsseldorf-Mettmann stammte, welcher in Richtung Mettmann unterwegs war. Der Brand breitete sich im Dieselmotorbereich aus und füllte den Zug mit Rauch, wodurch das Zugpersonal die Evakuierung einleitete. Der Einsatzleiter forderte umgehend eine notärztliche Versorgung für mindestens fünf Patienten an.

Die Brandbekämpfung gestaltete sich aufgrund der mangelnden Löschwasserversorgung entlang der Bahnstrecke und der hohen Temperaturen als herausfordernd. Die Einsatzkräfte mussten eine Löschwasserversorgung über mehrere Hundert Meter aufbauen. Dank der Unterstützung anderer Feuerwehren aus der Umgebung konnte eine ausreichende Wasserversorgung gewährleistet werden.

Zwei handgeführte Löschrohre und mehrere Atemschutztrupps führten die Brandbekämpfung durch. Die Brandbekämpfung wurde überwiegend von außen durchgeführt, da der Boden des Triebwagens durchgebrannt war und auch das Dach in diesem Bereich des Zuges bereits eingestürzt war. Zur weiteren Brandbekämpfung wurden Löschschaum und Steckleitern verwendet, und der Triebwagen wurde vollständig eingeschäumt.

Insgesamt wurden 17 Fahrgäste und zwei Personen des Zugpersonals von Notärzten untersucht. Eine Person musste leicht verletzt ins Krankenhaus transportiert werden. Ein Feuerwehrmann erlitt einen Schwächeanfall und wurde ebenfalls ins Krankenhaus gebracht.

Der Einsatz wurde durch die Regiobahn und den Notfallmanager vor Ort unterstützt. Aufgrund des Brandes kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen, insbesondere im einsetzenden Berufsverkehr.

Die Feuerwehr Erkrath wurde von den Feuerwehren Hilden, Langenfeld, Mettmann, Monheim am Rhein und Ratingen unterstützt. Ein Löschfahrzeug der Feuerwehr Erkrath stellte während des Einsatzes den Grundschutz für das Stadtgebiet Erkrath sicher.

Von Matthi

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