Ein Brand in einem Mehrfamilienhaus in Krefeld hat am Donnerstagabend ein tragisches Ende genommen. Für einen Hund kam jede Hilfe zu spät, trotz eines schnellen und umfangreichen Einsatzes der Feuerwehr.
Der Brand brach am Abend im Stadtteil Stahldorf aus. Ein Bewohner hatte zuvor Rauchgeruch im Treppenhaus wahrgenommen und umgehend die Feuerwehr alarmiert. Als die Einsatzkräfte eintrafen, stand die Küche der betroffenen Wohnung bereits in Flammen. Sofort leitete die Feuerwehr Rettungsmaßnahmen ein. Zwei Trupps gingen unter schwerem Atemschutz in die Brandwohnung vor, um nach möglichen Bewohnern zu suchen und gleichzeitig das Feuer zu bekämpfen. Glücklicherweise befand sich keine Person mehr in der Wohnung. Für den Hund, der sich noch in den Räumen aufhielt, kam jedoch jede Hilfe zu spät. Die Einsatzkräfte konnten das Tier nur noch tot bergen.
Parallel zum Löscheinsatz überprüfte die Feuerwehr auch die angrenzenden Wohnungen auf mögliche Rauch- und Schadstoffbelastungen. Anschließend wurde die Brandwohnung mit Hochleistungslüftern entraucht, um verbliebene Rauchgase zu entfernen.
Insgesamt waren rund 50 Einsatzkräfte von Berufsfeuerwehr, Freiwilliger Feuerwehr und Rettungsdienst im Einsatz. Nach etwa einer Stunde konnte die Einsatzstelle an die Polizei übergeben werden. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.
