Witten | Bluttat auf der Straße – 13-Jähriger stirbt nach Messerattacke

Schock am Samstagmorgen in Witten. Gegen 10.30 Uhr eskaliert ein Familienstreit an der Lessingstraße. Was in einer Wohnung beginnt, endet wenig später in einem blutigen Drama auf offener Straße.

Ein 40-jähriger Vater soll seine Ehefrau (38) und die beiden gemeinsamen Kinder (9 und 13 Jahre) mit einem Messer attackiert haben. Die Opfer brechen schwer verletzt auf der Straße zusammen. Rettungskräfte kämpfen um ihr Leben. Besonders dramatisch die Situation beim 13-jährigen Jungen. Sanitäter und Notarzt versuchen verzweifelt, ihn zu reanimieren. Doch jede Hilfe kommt zu spät. Der Junge stirbt wenig später im Rettungswagen. Auch die Mutter und die 9-jährige Tochter werden schwer verletzt in Krankenhäuser gebracht. Die Frau soll stark geblutet haben, unter anderem durch schwere Schnittverletzungen.

Die Polizei nimmt den tatverdächtigen Vater nur rund 100 Meter vom Tatort entfernt fest. Zeugen berichten von einem verstörenden Bild. Seine Hände sollen blutverschmiert gewesen sein, er liegt gefesselt auf dem Boden, bewacht von mehreren Beamten. Die mutmaßliche Tatwaffe, ein Messer, wird sichergestellt.

Mehrere Anwohner werden Zeugen der brutalen Tat. Rund 20 Menschen müssen anschließend von Notfallseelsorgern betreut werden. Eine Nachbarin sagt, sie sei völlig geschockt. Die Familie habe immer einen glücklichen Eindruck gemacht.

Die Mordkommission ermittelt wegen eines Tötungsdelikts. Nach Angaben der Polizei begann alles mit einer Auseinandersetzung im häuslichen Umfeld, die sich auf die Straße verlagerte.

Das Motiv ist weiterhin völlig unklar. Die Spurensicherung läuft auf Hochtouren, der Bereich rund um den Tatort bleibt großräumig abgesperrt. Der festgenommene Vater soll einem Haftrichter vorgeführt werden.

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