Eine der größten Rettungsdienstübungen des Jahres steht im Ennepe-Ruhr-Kreis bevor. Seit fast vier Monaten wird die Übung vorbereitet, bei der bis zu 200 Einsatzkräfte aus Feuerwehr, Rettungsdienst, DLRG und THW beteiligt sein werden. Das Szenario bleibt offiziell unter Verschluss – die Feuerwehr hält sich mit Details zurück. Doch fest steht: Die Übung wird sich an der Ruhr abspielen und auch eine Abschlussprüfung für 15 künftige Gruppenführer des Rettungsdienstes beinhalten.
Von 11 bis 16 Uhr morgens müssen sich die Bürger in Hattingen auf eine verstärkte Präsenz von Einsatzfahrzeugen einstellen. Auch Verkehrsbehinderungen sind nicht auszuschließen. Die Großübung soll die Abläufe und Zusammenarbeit der beteiligten Organisationen unter realistischen Bedingungen testen. Für Anwohner bleibt zunächst nur die Beobachtung aus sicherer Distanz. Denn auch wenn der Einsatz real wirkt – es ist nur eine Übung. Doch im Ernstfall kann sie den entscheidenden Unterschied machen.